Rund drei Viertel der deutschen Internetnutzer gelten als versierte Anwender mit Erfahrung. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten aktuellen Marktstudie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) der Werbevermarkter hervor. Danach sind knapp 32 Millionen Menschen schon länger als drei Jahre im Netz. Der Studie zufolge nutzen nahezu alle (97,7 Prozent) das Internet zur Recherche von Produktinformationen, immerhin knapp 38 Millionen Nutzer (87,1 Prozent) kaufen auch online ein. Dabei stehen Bücher, Eintrittskarten und Musik-CDs ganz oben auf den Einkaufslisten der Nutzer. Die ganze Meldung bei heise
87% der deutschen Onliner kaufen im Internet
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Die restlichen 13% sind Richter und Regierungsbeamte. Das sieht man an den Urteilen und Gesetzten die von Zeit zu Zeit auftauchen.
“Das Handy bedienen, das ist schon viel. Äh, ich hab Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen…” (Michael Glos zur Zeit als Wirtschaftsminister)
Der positive Trend von Online-Shopping ist sicherlich auf das bequeme und praktische Einkaufen im Netz zurückzuführen. Allein die Tatsache, dass Shopping im Internet inzwischen unterwegs und 24/7 möglich ist, wird die Entwicklung noch beschleunigen.
Interessant ist, dass sich inzwischen fast jeder User – 97% laut AGOF – gerade vor dem Einkauf über Vor- und Nachteile einer Marke, Anbieter oder Produkt im Netz informiert. Umso mehr wächst die Bedeutung des User Generated Content in diesem Zusammenhang. Für Bücher, Eintrittskarten und Musik-CDs mag die Beurteilung durch andere noch nicht so ausschlaggebend sein, aber gerade für hochpreisige oder Qualitätsprodukte nimmt die persönliche Erfahrung anderer einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Am Ende möchte doch jeder das Beste für sein Geld bekommen – wobei es sich hierbei nicht zwingend um das günstigste Schnäppchen handeln muss…
Umso wichtiger ist es, dass sich Online-Shops und Hersteller mit dem Verbraucher-Feedback (Erfahrungsberichte / Produktbewertungen)auseinandersetzen. Von daher appellieren wir, den zunehmenden Wunsch der User nach Mitbestimmung im Internet (z.B. in Produktentwicklung, Serviceverbesserung) nicht als “bösartige” Kritik abzutun, sondern vielmehr eher als Chance zu verstehen und mit den Verbrauchern über deren Anforderungen zu sprechen.
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