Wer schon immer mal Wissen wollte was so auf der anderen Seite des Ausschreibungstisches läuft:
Ein Mitarbeiter des Ministeriums schreibt in einer fehlgeleiteten Mail, die offenbar an einen Kollegen gehen sollte, parallel aber auch an einige der über 40 teilnehmenden Agenturen gelangt ist: “Noch ein Wettbewerbsteilnehmer. Ich habe schon überlegt, ob ich ihm sagen soll, dass er nicht mehr die Schnitte einer Chance hat, aber habe mich dann doch für die 25 Euro entschieden. Was machen wir eigentlich mit dem Geld? Da sind jetzt mehr als 1000 Euro reingekommen. Dafür könnten wir zum Beispiel so eine schöne Edel-Kaffeekochanlage auch bei uns im Flur installieren. Dann musst du nicht täglich in die Kantine.”
Die ganze Meldung gibt es bei Horizont.net
















{ 11 comments }
einfach klasse und mit sicherheit kein einzelfall!
Ich hab mal während meiner Ausbildung mal aus Versehen einen internen Test-Newsletter für eine große Fast-Food-Kette an die regulären paar Millionen Abonennten geschickt. Mit ziemlich kuriosen Bildern und teils üblem Text. Währenddessen war ich in der Pause. Zum Glück haben meine Kollegen den Versand nach ein paar 10.000 abgebrochen. Aber da wars schon zu spät. Als ich dann aus der Mittagspause kam, waren einige meiner Kollegen sehr mies drauf
Glaub den Kunden haben wir dann auch verloren
Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man ja fast darüber lachen. Ob er jetzt die schöne Kaffekochanlage noch bekommt?
gruss
klaus
das wage ich zu bezweifeln
Schade das die Behörde nicht genau genannt wurde, passt aber fasst auf jede..
Traurige Sache. Habe ich aber selbst auch schon live mitbekommen, das im Vorfeld schon ein Gewinner feststeht und dann nur noch preiswert Ideen gesammelt werden. Der bereits ausgewählte Gewinner ist dann auch nicht wirklich der günstigste. Aber was solls, bezahlen tun’s ja wir, die Steuerzahler, da geht’ ja
@Tribulus: Es handelt sich offenbar um das “Ministerium für Wirtschaft, Verkehr Landwirtschaft und Weinbau” von Rheinland-Pfalz. Jedenfalls arbeitet dort die im horizont-Artikel zitierte Ministeriumssprecherin (http://www.mwvlw.rlp.de/internet/nav/516/51616329-2a82-7013-3e2d-ce3742f22936.htm)
Ein Bekannter hat seiner Cousine auch einmal eine Mail gesendet und hat naja wie soll man es nennen nicht gerade gute Worte gewählt. Leider ging diese Email dann an alle Geschäftskunden, 2 Tage später war er gefeuert….selbst Schuld!
Dazu sag ich nur eins = Beamte
Vorsicht: die beiden letzten Kommentare haben dieselbe IP. Spammer lesen also jetzt die Beiträge durch…
Traurig, aber der Artikel dürfte wohl der Wahrheit entsprechen und ist bestimmt kein Einzelfall.
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