Verteilung der Zahlungsarten

10. Mai 2007

Eine Umfrage der ibi research unter 312 E-Tailern hat diese Hitliste der Zahlarten ergeben.

  • Vorrauskasse 85%
  • Rechnung 55%
  • Nachname 53%
  • Kreditkarte 47%
  • Paypal 27%
  • Lastschrift 15%

Was mich wundert ist, dass so kundenfreundliche Zahlungsarten wie Paypal und Lastschrift noch so einen kleinen Anteil haben.

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{ 15 comments }

1 Christian 10. Mai 2007 um 09:15

…weil Lastschriften auch wieder zurückgezogen werden können und Paypal zusätzlich Geld kostet. Außerdem haben nur vergleichsweise wenige Leute einen Paypal-Account im Gegensatz zur Kreditkarte, die heutzutage schon oft beim Girokonto dabei ist.

2 shopanbieter.de 10. Mai 2007 um 09:44

Yepp – Kundenfreundlich ist nicht gleich Händlerfreundlich. Und weil es so gut passt (und nur deshalb ;-) der Hinweis zu unserem heutigen Artikel mit dem Titel “Typische Betrugsmasche von Online-Shoppern”.

3 Michael Jung 10. Mai 2007 um 10:07

den darfste in Zukunft auch verlinken…

4 Axel 10. Mai 2007 um 10:24

Bei meinem bescheidenen Onlineshop wird Lastschrift in ca. 80% der Fälle verwendet. Daneben gibt es noch Vorkasse und Nachnahme.

Nur ca. 1% des Umsatzes wird zurückgezogen, meist weil das Konto nicht gedeckt ist. Diese Beträge lassen sich sehr häufig mit einer Email eintreiben. Die uneintreibbaren Beträge sind geringer als die Gebühren, die wir für Kreditkarte oder PayPal zahlen müssten.

5 Wolfgang 10. Mai 2007 um 10:37

Versteh ich nicht – sind das die Zahlungsarten, die die Verkäufer anbieten oder sind es Zahlungsarten, die von Kunden genutzt werden. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied…

6 Michael Jung 10. Mai 2007 um 10:55

die angebotenen…

7 Jerome Dahdah 10. Mai 2007 um 11:45

Paypal ist berüchtigt dafür, dass sie Konten einfach sperren und das Geld monatelang nicht rausrücken. Nicht sehr vertrauenswürdig, würde sie auch nicht anbieten.

8 Michael Jung 10. Mai 2007 um 12:45

ich bin begeisteter PayPal-Nutzer und freue mich, wenn es als Zahlungsart angeboten wird…

9 Nils Bluhm 10. Mai 2007 um 12:55

Wir haben vor zwei Wochen PayPal als Zahlungsmethode hinzugefügt und haben inwzischen knapp 30% der Zahlungen über PayPal abgewickelt. Bisher bin ich – trotz der Gebühren – hochzufrieden mit diesem Ergebnis.

Da wir Wert darauf legen risikolos an die Kunden zu versenden, bieten wir weder Rechnungskauf noch Lastschrift an. Vorkasse ist allgemein anerkannt und da wir versuchen möglichst Transparent für den Kunden zu erscheinen, ist diese Zahlungsmethode bei uns Standard.

10 Michael Jung 10. Mai 2007 um 13:05

@ Nils: das sind Werte die ich auch kenne. Die Nutzer schätzen die einfache Zahlungsabwicklung bei PayPal

11 Daniel Schäfer 10. Mai 2007 um 13:14

Ich kenne ähnliche Zahlen beim ELV, aus Kundensicht sicher eine der beliebtesten Zahlverfahren.

12 SpeakerS 10. Mai 2007 um 14:24

Das mit der wenig genutzten (bzw. hier sicher selten angebotenen Möglichkeit der) EInzugsermächtigung hat einen ganz einfachen Grund: Der Kunde kann dem EInzug ohne Angabe von Gründen wochenlang widersprechen und somit die Zahlung anullieren.

13 Daniel Schäfer 10. Mai 2007 um 16:28

schon klar, dennoch für den Kunden mit das bequemste Zahlungsmittel. Ich habe bisher im Kundenkreis Rückbuchungen von unter 1%.

14 Radaddel 11. Mai 2007 um 19:36

Hallo,

Ist ja alles ganz gut und schön, nur Rechnung mit 55% ??? Das macht mich doch sehr stutzig. Ist es nicht eher so, das man z.B. ab der dritten Bestellung Lastschrift oder Rechnung anbietet ? Aus meinem Online Händlerbekanntenkreis machen das nur zwei. Vielleicht wäre das Ergebnis der Umfrage genauer, wenn man auch nach solchen Sachen gefragt hätte.
Viele setzen Paypal nur für Geschäfte außerhalb der EU ein. Das macht, bei entsprechender Kalkulation dann auch wirklich Sinn.

Grüße

Radaddel

15 Stefan 12. Mai 2007 um 13:08

Also ich biete auch Lastschrift an als Zahlungsart, allerdings mit einer Betragsbegrenzung. Ich kann auch nur durchweg positives berichten, denn dank Boniprüfung ist sowas heute kein grosses Problem mehr. Wir haben zwar auch die eine oder andere Rückbuchung, doch meist ist es mit einem Telefonanruf dann auch erledigt und die Leute zahlen dann.
Allerdings biete ich keine Zahlung auf Rechnung an, da mir hier das Risiko doch zu hoch erscheint, denn hier müsste ich meinem Geld nachlaufen. Paypal kommt aus den bekannten Gründen (Konotsperrungen) eh nicht in Frage.

Grüße Stefan

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