Also, wenn ich das gelobte Shopero Konzept richtig verstanden habe, bekomme ich Geld wenn ich einen Artikel beschreibe, ihn bewerbe und für Absatz sorge…. hmmm, warum soll man dafür Geld bekommen, das ich einen Artikel beschreibe den ich nicht in den Händen gehalten habe. Kurzum, das ist Bockmist. Ein Produkt kann man nur bewerten wenn man es in den Händen gehalten hat, es in Verwendung gewesen ist und man sich letztendlich seine Meinung gebildet hat. Zudem, wir haben genügend Verbraucher- und Meinungsportale.
Sind wir eigentlich die einzigen die den ganzen Hype auch kritisch betrachten?
Shoppero Konzept
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Keine Sorge, Ihr seid in der Mehrzahl
Also ich finde das auch nicht so besonders. Wieso wird da nur jedesmal so ein Hype darüber gemacht?
Och, da gibt’s schon noch ein paar Mitbieter um den besten Kritikpreis … http://lanu.blogger.de/ …
P.s.: An sich erscheint es mir gar nicht so doof, denn bisher musste ma n immer Amazon bemühen um eine vernünftige Anzahl von Rezensionen zu Allerweltsprodukten zu finden, wenn das jetzt woanders stattfindet, warum nicht. Aber eigentlich sind damit schon in der ersten Bubble Firmen an den Start gegangen, ciao.com z.B.
Also mir gefällt das Konzept. Ich verstehe natürlich deinen Einwand: Sollten Leute Produktempfehlungen nur als Aufzählung der Produkteigenschaften erstellen, dann ist der Mehrwert gleich null.
Grundsätzlich kann man aber auch (meine Meinung) Produkte empfehlen, die man – zwar nicht im eigenen Besitz – aber vielleicht bei Freunden, Bekannten oder aus Gesprächen heraus kennt.
Grundsätzlich finde ich die Idee, Produkte die ich kenne, nutze, schätze, oder auch blöd finde, zu bewerten.
Sachen die dann ins eigene Blog eingebunden werden, müssen allerdings auch schon so sein, dass ich die guten Gewissens meinen Lesern empfehlen kann. Denn bindest du Schrott in deinen Blog ein, dann fällt das negativ auf dich zurück.
ja, trotzdem ist es nichts anderes als ne andere Art von Affiliate gekoppelt mit einem Verbraucher- / Meinungsportal. Ciao und Co. haben es bis jetzt verschlafen solche Widgets in das Rennen zu schicken, denke das wird in kürze folgen. Shoppero hat m. E. als einziges Ziel einen schnellen Exit solange die Bubble noch Intakt ist. Und daraus kann man den Geldgebern / Betreibern noch nicht mal einen Vorwurf machen.
Sind nicht generell Verfahren fragwürdig wo Jemand für das Abgeben seiner Meinung entlohnt wird? Da ist doch einer Nutzung Tür und Tor geöffnet, die zugunsten eines schnellen Geldverdienens den qualifizierten Kommentar zumindest vernachlässigt? Wird damit nicht das Prinzip der “kollektiven Intelligenz” und des Empfehlungswesens ausgehebelt?
Eine Einbindung in persönliche Blogs o.ä., mit der ein gewisser Antrieb zu einer qualifizierten Meinungsabgabe erreicht werden kann, ist ja hier leider nicht zwingend.
Ich bin mal gespannt wie solche Verfahren angenommen werden und welche Qualität erreicht wird …
Wenn ich Produktempfehlungen brauche, dann schaue ich auf Amazon. Dort gibt es gleichermaßen positive wie negative Bewertungen pro Produkt, die Bewerter selbst werden (zumindest von Amazons Seite aus) nicht kompensiert. Dementsprechend gibt es keine monetären Anreize, Produkte fälschlicherweise positiv zu bewerten, und man kann zwischen den positiven und negativen selbst abwiegen, welche Kriterien einem wichtiger sind. Bislang bin ich damit immer ganz gut gefahren, hab zumindest noch keinen Kauf bereut. So etwas wie Shoppero brauche ich nicht, und auf bezahlte Empfehlungen werde ich erst recht nicht setzen.
Neu ist das generelle Konzept nun wirklich nicht. Es gibt ja auch noch http://www.iliketotallyloveit.com aus Deutschland und dann halt etliche andere Seiten aus den USA wie thisnext, wists, etc.. Und das mit den Beteiligungen erscheint mir echt etwas seltsam. Abwarten…
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