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Kundenkarten sollen zu massiven Käuferverschiebungen führen

by Michael Jung on 8. März 2007

Durch einen verstärkten Einsatz von Kundenkarten kann sich der Einzelhandel wirksam gegen die zunehmende Konkurrenz aus dem Internet zur Wehr setzen. So würden laut einer aktuellen Trendstudie des Software- und Beratungshauses Diesselhorst Software & Consulting knapp ein Drittel der Verbraucher (31 Prozent) weniger Unterhaltungselektronik, Multimedia- und Entertainment-Produkte im Internet einkaufen, wenn sie eine Kundenkarte von einem Fachgeschäft hätten. Auch die Mobilfunk-Einzelhändler können von dieser Entwicklung erheblich profitieren (27 Prozent, Mehrfachnennungen waren erwünscht).

Schnickschnack: Die Meldung die man auf der Marketingbörse lesen kann ist natürlich von einem Anbieter – na? natürlich, Kundenkarten. Onlinehändler haben mit geringem Aufwand bessere Karten. Jeder Kunde ist personalisiert und einen KundenClub aus der Taufe zu heben ist auch kein Akt. Zudem es spezialsierte Anbieter für Online Händler gibt. Wir selbst betreuen zum Beispiel die CRM DB von Toysrus und kennen die Thematik inkl. Schnittstellen zur Webseite und dem Kassensystemen. Diese Käuferverschiebungen kann ich wirklich nicht nachvollziehen…


{ 7 comments }

Denis März 8, 2007 um 10:53

Hallo Michael,
wir suchen schon länger nach einem integrierten Kundenkarten/Bonussystem, also Kassensystem und Onlinekanal verknüpft, für einen Kunden. Was setzt denn da Toysrus ein? Oder kennst du Anbieter solcher Systeme.
Danke schon mal für die Info.

Grüße,
Denis

Michael Jung März 8, 2007 um 11:21

Hi Denis,

gebe mir mal deine Kontaktdaten. Dann melde ich mich mal und gebe dir die Informationen.

Heike Scholz März 8, 2007 um 13:23

Wenn man noch einen Blick auf das Befragungsdesign wirft, kommen weitere Zweifel bzgl. der Validität der Ergebnisse auf: Befragt wurden 18 B2C-Einzelhänlder und 100 Verbraucher (nicht näher spezifiziert). Nicht sehr repräsentativ. Meine Erfahrung bei meinen Kunden ist eher, dass sie häufig mit ihrem eigenen Kundenkartenprogramm unzufrieden sind, weil ihnen von den Dienstleistern oftmals große Erfolge versprochen wurden (siehe oben), die dann nicht eintreten. Teilweise treten Sleeper-Quoten von bis zu 80 Prozent auf.

Spannend finde ich da, Kundenkartenprogramme mit handybasierten Services zu ergänzen. Das Handy ist always-on und immer dabei. Hier die Nutzer zu aktivieren, ohne gleich das ganze Kartenprogramm abzukündigen, trifft immer mehr auf offene Ohren. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Nutzerakzeptanz (vorausgesetzt, Mobile Marketing wird richtig gemacht) ist groß.

paulinepauline März 8, 2007 um 14:13

kann man nicht das kundenkartensystem irgendwie komplett aufs handy laden? meine 50 kundenkarten nehmen mehr platz in meiner tasche weg als mein handy … ;)

Captain Cord März 8, 2007 um 14:20

und dann gibt es leute wie ich, die lieber verrecken würde, als sich so ein schwachsinn in die geldbörse zu stecken.

Captain Cord März 8, 2007 um 14:21

bitte ein m vors ich denken

Heike Scholz März 8, 2007 um 14:59

@paulinepauline
Technisch wäre das gar kein Problem. Hierfür wäre nur eine Art Portal notwendig, auf dem Du alle Deine Kundenkarten zusammen fassen kannst. Dann noch eine kleine Applikation für Dein Handy und beides synchronisieren. Ich weiß, hört sich jetzt fast zu einfach an, aber so oder so ähnlich würde es gehen, vorausgesetzt, die einzelnen Programme machen mit. Und natürlich, es gibt einen Portalbetreiber, der alle Programme bündelt, ohne zu einem zweiten Payback zu werden.

Noch einfacher wird es mit NFC werden. Dann werden die Kundenkartenprogramme “einfach” auf dem Chip gespeichert und am POS braucht man “nur” noch entsprechende Lese-/Schreibgeräte. Ach ja…und wir alle müssen natürlich NFC-fähige Handys haben. Ich gebe es zu, darauf werden wir noch ein wenig warten. ;)

@Captain Cord
Warum sollte ich mein Handy in meine Geldbörse stecken? Da sind doch schon die ganzen Karten drin. ;)

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