Quelle.de steigt nun auch in den Internet-Medienhandel ein und verkauft in Zusammenarbeit mit Weltbild demnächst “Medien”, also Bücher und Musik, im Netz.
Damit sichert sich man sich zwar einen gewissen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern wie Neckermann, Karstadt oder Otto, aber ob man damit nennenswert mehr Umsatz erzielt, wage ich bei der Marktmacht der Etablierten (ich denke da jetzt nur mal an Amazon) doch zu bezweifeln.
Bewerten wir es mal als “Angebotsabrundung”.
















{ 4 comments }
ah damit steigen dann die deutsche diözesen in den ecommerce ein
haben sie mit weltbild ja auch schon vorher gemacht
Mit Medien eine vernünftige Marge zu erzielen dürfte schwer werden. Da müssen wenigstens die Versandkosten runter
Wir können dann wohl die Stoppuhr starten und die Tage zählen, bis auch Otto mit otto.de ins Mediensegment einsteigt. Books & More (zusammen mit Der Club) gibt es ja schon, aber das zählt nicht, weil nicht ins Sortiment integriert.
Die Frage ist, was man wirklich mit der Aufnahme dieses Segment ins Sortiment erreichen will. Will man damit “nur Geld verdienen”? Das wird, wie Stefan geschrieben hat, schon schwierig. Ich glaube eher, dass damit ein arrondierendes Angebot geschaffen werden soll, um damit die Kunden zu motivieren, auch noch andere Produkte (mit höheren Margen) einzukaufen – ganz so, wie es Amazon eigentlich auch macht.
Comments on this entry are closed.