“Früher ging es vor allem und den Spaß”, sagt Danah Boyd, Doktorandin an der Universität von Kalifornien in Berkeley. “Jetzt steht E-Mail für Eltern und Autorität.”
Jedenfalls bei den US-Jugendlichen, denn für diese sind E-Mail und damit auch das stationäre Internet schon längst Schnee von gestern. Die E-Mail ist anscheinend nur noch eine Kommunikationsform, mit der sie Eltern, Lehrer oder Vorgesetzten erreichen können.
Die Jugendlichen verständigen sich lieber über Textnachrichten, sei es als SMS mit dem Handy oder mittels Instant Messaging – einem Dienst zur “sofortigen Nachrichtenübermittlung”, der es erlaubt, in Echtzeit mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig zu kommunizieren.
Diesen Trend bestätigt eine Studie des Pew Internet & American Life Projects. Sicher nur eine Frage der Zeit bis der Trend aich auch hier durchsetzt, vor allem da die deutschen Teens in sachen SMS & Co dem Amerikaneren noch weit vorraus sind.
Nun also doch ein hoffnungsschimmer fürs mobile Marketing zumindest schon mal für die Zielgruppe < 25 ?
















{ 3 comments }
Mobile Marketing wird mit Sicherheit auch in den Staaten an Bedeutung gewinnen – bloss diese SMS-Manie, wie hier in Deutschland, sehe ich “drüben” nicht kommen.
Entweder sind die Teens dort cleverer als unsere hier oder die Preise zum direkten telefonieren sind deutlich günstiger (was ich jetzt mal einfach vermute, ohne es belegen zu können).
Ich denke bei uns liegt der Hund nicht nur bei den Telefonkosten begraben, sondern auch bei den Kosten für mobiles Internet, bzw. Email Push. Denn wo liegt denn groß der Unterschied zwischen SMS und Email? Eher an der Hardware, bzw. Versandtechnik, denn an den Eigenschaften.
in deutschland gibts seit jeher einen klaren trend: neue kommunikationsformen werden *immer* zum schweinepreis angeboten. und dann wundern sich die diensteanbieter, das die kunden das zeug nicht benutzen..
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