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Was bringt Ottos Shopping Client ?

by Michael Jung on 6. September 2006

otto.jpgIm Zuge ihrer Partnerschaft haben OTTO und Microsoft den Prototypen eines neuen Shopping-Clients für „Windows Vista“ vorgestellt.

Das bislang zweidimensionale Einkaufserlebnis im Internet wird im neuen Shopping-Client dreidimensional, so versprechen die Anbieter. Im Player wird dem Kunden ein ganz neues Shopping-Erlebnis geboten. Neben der räumlichen Darstellung kann der Anwender per Drag and Drop Artikel einfach auf der Oberfläche bewegt und auch offline im Sortiment stöbern können.”

Die Frage ist nur, was soll das bringen ?
Die bekannten offline Tools wie z.B. Macromedia Central sind doch eher gefloppt ?

Mir fallen da spontan ein paar Nachteile ein.

  • Kunden müssen sich den Client installieren, gerade in Firmen dürfte das zu schon die erste Hürde sein. Shopping am Arbeitsplatz ist eher normal als die Ausnahme
  • Kunden müssen diesen die Software aktiv starten, beim surfen und dem Klick auf ein interessantes Ad wird der Client wohl nicht gestartet werden.
  • Was bringen die neuen Interaktionsmöglichkeiten wirklich und sind sie in Zeiten von Ajax, Produktvideos, und 3D den Internet gestützten Shops so weit voraus?
  • Sind radikale Neuerungen in der Interaktion wirklich Sinnvoll oder sollte man nicht bei bewährtem und vom Nutzer gelerntem Konzepten bleiben
  • Auch dieser “Kanal” muss beworben werden, daß kostet Zeit und Ressourcen

Bisher hat Otto vieles richtig gemacht, aber hier bin ich wirklich gespannt ob das funktioniert.

{ 4 comments }

Stefan Beyer September 6, 2006 um 09:11

Kann man sich den Shopping Client auch irgendwo in “groß” ansehen? :-)

Daniel Schäfer September 6, 2006 um 09:27

Leider nein. ich habe auch nur diesen bescheidenen Schnippsel gefunden

Christian Hähnel Dezember 21, 2006 um 18:32

Vielleicht stellt sich aber auch jemand mal die Frage, ob es sinnvoll ist ein Produkt, z.B. im Wert von 8,95 EUR, 3D zu erfassen, zu animieren und wenn möglich von einem professionellen Cutter “schneiden” zu lassen. Der Mittelstand wird wohl eher mäßig auf diese Varianten zurückgreifen.

Christian Februar 4, 2007 um 14:11

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